Betreiberpflichten

Betreiberpflichten

Betreiberpflichten

Als Betreiber von Maschinen und Anlagen müssen Sie bestimmte Pflichten erfüllen, um die Sicherheit im Umgang mit Maschinen zu gewährleisten. Zu diesen Betreiberpflichten gehört, eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen.

Alle Arbeitgeber – unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – müssen nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) eine Gefährdungsbeurteilung durchführen und die Ergebnisse umsetzen.

Wir ermitteln, beurteilen und dokumentieren die konkreten Gefährdungen in Ihrem Betrieb, damit Sie sinnvolle und angemessene Maßnahmen ergreifen können.

  • Gefährdungen ermitteln gemäß BetrSichV
  • Risiken beurteilen
  • Erforderliche Maßnahmen benennen
  • Gefährdungsbeurteilung dokumentieren
  • Ggf. Explosionsschutzdokument
  • Umsetzen der Maßnahmen kontrollieren

 

Wenn Sie Umbauten an Ihren Anlagen planen müssen Sie prüfen, ob Sie eine Änderung an den Anlagen vornehmen, die Einfluss auf die Sicherheit hat. Unter Umständen müssen Sie ein Konformitätsbewertungsverfahren (CE-Kennzeichnung) durchführen. Wir überprüfen für Sie, ob und welche Pflichten Sie vor und ggf. nach Ihren Umbauten erfüllen müssen.

Herstellerpflichten für Hersteller von Maschinen

CE-Kennzeichnung

CE-Kennzeichnung

Alle Hersteller von Maschinen und Anlagen müssen bestimmte gesetzliche Pflichten erfüllen und ein Konformitätsbewertungsverfahren durchführen. Das umfasst das Erstellen aller Technischen Unterlagen, Messungen, Prüfungen, die Konformitätserklärung etc.

Welche Herstellerpflichten hat der verantwortliche Hersteller?

Sobald Sie Komponenten für den Verkauf oder die Eigennutzung zusammenbauen, wesentlich verändern oder importieren, werden Sie zum Hersteller einer Maschine – und tragen nach dem Produkthaftungsgesetz alle Haftungsrisiken.  Als Hersteller müssen Sie alle Herstellerpflichten erfüllen, die für den Verkauf oder die eigene Verwendung Ihrer Maschine/Anlage erforderlich sind. >> mehr

Wir unterstützen Sie bei allen Herstellerpflichten

Wir unterstützen Sie bei allen Herstellerpflichten, die für den Verkauf oder die eigene Verwendung Ihrer Maschine/Anlage erforderlich sind.

  • Normen- und Richtlinienrecherche
  • Messungen und Prüfungen vornehmen (Lärmmessung, elektrische Sicherheit etc.)
  • Unterstützung, damit die Maschine die für sie geltenden grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen erfüllt
  • Technische Unterlagen erstellen
  • Unterstützung, damit die technischen Unterlagen verfügbar sind
  • Eine Risikobeurteilung für die Maschine vornehmen
  • Die Betriebsanleitung, die Wartungsanleitung etc. erstellen

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Haftungsfälle vermeiden nach dem Produkthaftungsgesetz ProdHaftG

Haftungsfälle vermeiden

Haftungsfälle vermeiden

Das Produkthaftungsgesetz ProdHaftG gilt für alle Maschinen, die im Rahmen einer Geschäftstätigkeit auf dem Markt bereitgestellt, ausgestellt oder erstmalig verwendet werden.

Produkthaftung bedeutet: Der Hersteller haftet für Schäden, die aus der Benutzung seiner Produkte folgen. Hersteller nach dem ProdHaftG ist:

  • Hersteller des Endprodukts
  • Hersteller eines fehlerhaften Teilprodukts oder eines fehlerhaften Grundstoffs
  • Importeur, der ein Produkt in die EU einführt
  • Händler, der auf dem Produkt seinen Namen, sein Warenzeichen o. Ä. anbringt
  • Ggf. Lieferant

Der Hersteller haftet auch, wenn ihm weder Vorsatz noch Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden kann. Anspruchsberechtigt sind unmittelbar und mittelbar Geschädigte. Gewährleistungsansprüche gemäß dem Bürgerlichen Gesetzbuch, BGB, bleiben von der Haftung aus dem ProdHaftG unberührt.

Gerne beraten wir Sie gemeinsam mit unserem kooperierenden Fachanwalt für Produkthaftung. Wir unterstützen Sie, damit Sie die Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes vollständig erfüllen und Haftungsfälle aus dem Produkthaftungsgesetz soweit wie möglich vermeiden.

Sicherheit gewährleisten nach dem Produktsicherheitsgesetz ProdSG

Produktsicherheitsgesetz ProdSG

Produktsicherheitsgesetz ProdSG

Die Maschinenrichtlinie ist durch das Produktsicherheitsgesetz ProdSG und die Maschinenverordnung (9. Verordnung zum Produktsicherheitsgesetz) in deutsches Recht umgesetzt worden.
Produkte dürfen beim Bereitstellen auf dem Markt die Sicherheit und Gesundheit von Personen und Umwelt nicht gefährden. Neben der bestimmungsgemäßen Verwendung muss der Hersteller auch die vorhersehbare Verwendung betrachten.